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In seinem südlichen Teil befindet sich eine Ebene, die reich an Wiesen, Feldern und Straßen ist. Im Norden entzücken malerische Anhöhen, Wälder und Seen. Die Gemeinde nimmt einen Teil der Leszno-Hochebene, der Krzywin-Seenplatte sowie des Polnischen Grabens ein.
Die erste Erwähnung Krzemieniewos stammt aus dem Jahr 1383. Die frühere Existenz des Ortes belegt eine mittelalterliche Siedlung, die sich in Krzemieniewo an der Kreuzung der Straßen in Richtung Poniec und Bielawy befand. Erster Eigentümer des Dorfes und der umliegenden Siedlungen war im 14. Jahrhundert die Familie Wyskot. Die Jahre 1754 - 1914 prägten die deutsche Siedlungstätigkeit in diesen Gebieten, die starke Germanisierung und die preußische Herrschaft. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs und die anschließende Teilnahme der örtlichen Bevölkerung am Großpolnischen Aufstand führten zur Niederlage der Teilungsmacht und zur Wiedererlangung der Unabhängigkeit Krzemieniewos. Während der nationalsozialistischen Okkupation wurden 1585 Personen aus dem Gemeindegebiet, ein Teil zur Zwangsarbeit, verschleppt. Infolge der Kriegshandlungen, von Gefängnisaufenthalten und Hinrichtungen starben damals 159 Menschen. Die Befreiung erfolgte 1945.
Die gegenwärtige Lage der Gemeinde Krzemieniewo ist vor allem ein Ergebnis der engagierten Arbeit ihrer Einwohner. Während der letzten Jahrzehnte entstanden hier Wege und Straßen, alle Ortschaften erhielten Wasserleitungen und Telefonnetze, in den meisten gibt es bereits Gasleitungen. Aufenthaltsräume und Schulen wurden gebaut und modernisiert. Es entstanden neue Betriebe und die Landwirtschaft entwickelte sich weiter. Dank dieses Einsatzes der Bevölkerung erreichte Krzemieniewo mehrfach vordere Plätze im Rahmen der Landeswettbewerbe „Unsere Gemeinde Meister der Wirtschaftlichkeit“. 1989 wurde sie als beste Gemeinde der Nachkriegszeit ausgezeichnet. Heute ist Krzemieniewo eine gut entwickelte, landwirtschaftlich geprägte Gemeinde mit einer reichen Infrastruktur, wertvollen Bauwerken und einer herrlichen Landschaft. Die Gemeindeverwaltung setzt auf Umweltschutz, die Entwicklung von Tourismus und Kultur und die Modernisierung landwirtschaftlicher Betriebe. Sie bemüht sich auch ständig um Investoren, die neue Arbeitsplätze schaffen können.
Die Gemeinde Krzemieniewo hat eine Fläche von 113 km2. Hier leben 8500 Menschen. Die Gemeinde umfasst 18 Dorfbezirke. Sie grenzt an die Gemeinden Gostyń, Krzywiń, Osieczna, Poniec und Rydzyna. Mit Bezug auf die Verwaltungsgliederung gehört sie zum Landkreis Leszno und zur Woiwodschaft Großpolen. Sie liegt an der Landesstraße 12, in einer Entfernung von 83 km zur Woiwodschaftsstadt Poznań (Posen). 1997 erhielt die Gemeinde Krzemieniewo durch einen Beschluss ihres Rates ein Wappen. Es knüpft an die Geschichte an, enthält Elemente des Wappens der Wyskot, der ersten Eigentümer von Krzemieniewo, und spiegelt den zeitgenössischen, landwirtschaftlichen Charakter der Region wider. Das Wappen besteht aus einem rot-gelben Schachbrettmuster und einer goldenen Ähre. Seit 1991 unterhält die Gemeinde Krzemieniewo partnerschaftliche Beziehungen zur niederländischen Gemeinde Gaasterlän-Sleat in der Provinz Friesland.
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